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Die UnterstützerInnen des Projekts

Franz Titschenbacher

Energie ist einer der wesentlichsten Eckpfeiler einer modernen Gesellschaft und unabdingbare Grundversorgung für wirtschaftliches Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Energiesystem kann nur auf umweltfreundliche, erneuerbare Energien aufgebaut sein. Die Steiermark verfügt neben der Biomasse vor allem bei der Nutzung der Wasserkraft noch über entsprechende Ausbaupotentiale. Wir müssen alle heimischen Potentiale effizient nutzen, um das Klimaabkommen von Paris in die Praxis umzusetzen und um bei der Eigenversorgung unabhängig von Importen zu werden.

Franz Titschenbacher
Präsident der LWK Steiermark
Komitee Sozialpartner

Ewald Muhr

Die Errichtung des Murkraftwerkes ist ein bedeutender und wichtiger Schritt für unsere Stadt. Graz wächst ständig und bietet seinen EinwohnerInnen trotzdem viel Lebensqualität. Daher ist eine sichere und vor allem saubere Energiegewinnung aus Wasser besonders wichtig um diese Lebensqualität zu erhalten und den steigenden Bedarf an Energie zu decken. Zusätzlich werden durch ein Murkraftwerk neue Naherholungsgebiete entlang unseres Flusses entstehen, die unserer Bevölkerung viel bieten werden. Aus diesen Gründen ist für mich die Errichtung des Murkraftwerks der richtige Weg und eine Investition in die Zukunft unserer Stadt, von der noch einige Generationen profitieren werden.

Ewald Muhr
Bezirksrat Jakomini

Gerhard Peinhaupt

Wie stehen Sie zum geplanten Murkraftwerk in Graz? "Wasserkraft ist aus umweltpolitischen Aspekten eine saubere Methode der Energiegewinnung. Aus unserer Sicht muss auf die Bedürfnisse der Wassersportler eingegangen werden. In diesem Zusammenhang fordern wir, dass ein Ersatz für die Welle an der Radetzkybrücke geschaffen wird.

Gerhard Peinhaupt
Abteilungsvorstand des Sportamts der Stadt Graz

Armin Egger

Wasserkraft ist in Österreich und für Österreich die wichtigste, umweltschonendste und nachhaltigste Form Energie zu gewinnen. Ein Murkraftwerk in Graz hätte auch noch den Vorteil, dass die Lebens- und Freizeitqualität in unserer Stadt eine enorme Steigerung erfährt und Graz noch attraktiver werden würde. Die Attraktivität der Stadt ist insbesondere auch unserem Kongressgeschäft ein großes Anliegen.

Armin Egger
MBA, Geschäftsführer Messecongress Graz

Thomas Böck

Warum empfinden Sie den Bau des Murkraftwerks als wichtig? "Ich halte den Bau des Murkraftwerkes für eine Bereicherung der Lebensqualität entlang der Lebensader unserer Stadt, der Mur! Neben den Vorteilen die dieses Projekt als Naherholungsgebiet mit sich bringt, sind es vor allem die CO2-Einsparungen von direkt im Ballungsgebiet erzeugtem sauberen Strom.

Thomas Böck
Vorstand Kastner & Öhler

Christian Kovac

Drei Gründe für das Murkraftwerk: Warum empfinden Sie den Bau des Murkraftwerks als wichtig? "Es wird eine einzigartige Möglichkeit geschaffen, dass die Stadt und all ihre Bewohner den zurzeit hinter dichten Baumreihen versteckten Erholungsraum Wasser bzw den Fluss Mur wieder erlebbar und sichtbar bekommen! Gleichzeitig kann auch für die gesamte Umwelt im Stadtgebiet eine wesentliche Qualitätsverbesserung erreicht werden. Durch die längst überfällige Vermeidung der Entsorgung von Fäkalwasser direkt in die Mur, und das mitten in der Stadt, was ja wirklich schon seit vielen Jahren nicht mehr dem Stand der Technik entspricht, gewinnen hier nicht nur die Bewohner eine besseren Lebensraum, sondern profitieren auch alle Tiere sowie Pflanzen! Für uns als unmittelbar betroffene Anrainer überwiegen trotz dieser Großbaustelle, quasi vor unserer Haustür, eindeutig die Vorteile, vor allem durch die in den Verfahren ja detailliert festgelegten Vorgaben, dass es zu keinen unzumutbaren Belästigen während der Bauphase kommt. Es wird sich nicht so oft in den nächsten Jahren eine so tolle Chance in Graz ergeben, wo nicht nur die Energie Umwelt schonend durch Wasserkraft erzeugt werden kann, unmittelbar dort, wo diese sehr viel gebraucht wird, sondern wo gleichzeitig alle anderen Bürger dieser Stadt ebenfalls stark profitieren können! Daher sind wir auf jeden Fall für das Projekt, wie auch bisher, und freuen uns schon auf den Baubeginn!

Christian Kovac
Unternehmer (u.a. Shopping Center Nord, Seifenfabrik)

Gerhard Fabisch

Über 190 Jahre stellt die Steiermärkische Sparkasse Land und Leute in den Mittelpunkt ihrer Geschäftstätigkeit. Wir sehen uns für das Geldleben von ca 500.000 Kundinnen und Kunden verantwortlich, wie auch für gesellschaftlichen Anliegen in der gesamten Steiermark. Mit dem Murkraftwerk Graz wollen wir mitverantwortlich sein, die Umwelt und die Lebensqualität von Graz zu verbessern und es den Grazerinnen und Grazern als Erholungsraum schenken. Entlang der Lebensader unserer Stadt, der Mur.

Gerhard Fabisch
Vorstandsvorsitzender Steiermärkische Sparkasse

Dieter Hardt-Stremayr

Das Murkraftwerk bietet die einmalige Chance, die Mur endlich spürbar ins Stadtbild zu rücken. Gerade im Tourismus spielt das Element Wasser eine große Rolle und Destinationen mit gut zugänglichen und erlebbaren Wasserflächen und Uferzonen haben klare Wettbewerbsvorteile. Das könnte auch Graz nutzen, indem die Murufer zu einem echten Naherholungsgebiet gemacht werden. Das bedeutet eine weitere Verbesserung in der ohnehin sehr hohen Lebensqualität, die sowohl von Einheimischen als auch von unseren Besuchern so sehr geschätzt wird. Darüber hinaus bedeutet Wasserkraft grünen Strom und somit einen wesentlichen Schritt zur Erreichung der hoch gesteckten und jedenfalls einzufordernden Klimaziele.

Dieter Hardt-Stremayr
Geschäftsführer Graz Tourismus

Bernd Pürcher

Ich liebe es in unserer wundervollen Stadt Graz leben zu dürfen. Wir genießen hier alle Vorzüge eines großstädtischen Lebens und doch bleibt eine angenehme Lockerheit erhalten. Graz bietet Kunst, Kultur und Kulinarik auf höchstem Niveau, ist mediterran und weltoffen und auch die geringe Distanz in die prachtvolle Natur - etwa die steirische Weinstraße - bereichert das Leben in dieser tollen Stadt. Um unsere Zukunft nachhaltig abzusichern ist Strom aus Wasserkraft durch das Murkraftwerk unentbehrlich. Damit einhergehend wird das Leben an der Mur eine völlig neue Qualität erreichen. Durch dieses neue Leben am und mit Wasser erhält Graz und damit alle Einwohner und Touristen eine ganz besondere, neue Bereicherung, worauf ich mich sehr freue.

Bernd Pürcher
Organisator der Opernredoute

Markus Pichler

Bei Special Olympics geht es darum, vorhandene Ressourcen von Menschen mit Beeinträchtigungen bestmöglich zu fördern. Dieser Herausforderung müssen wir uns auch in vielen anderen Lebensbereichen stellen und daher ist die Frage, ob Atomstrom, Strom aus kalorischen Kraftwerken oder erneuerbaren Energieformen wie Wasserkraft für mich persönlich eindeutig zu beantworten: Ja zur Wasserkraft! Da wir in der Steiermark schon das große Glück haben, an einem so wunderbaren Fluss wie der Mur zu leben, ist es doch nur naheliegend, diesen in möglichst vielfältiger Form und bestmöglich zu nützen. Der Bau des Murkraftwerks führt zu einem Zugewinn an nutzbarem Freizeit- und Lebensraum und verbessert somit die Lebensqualität für uns SteirerInnen enorm. Daher gibt es von mir ein klares Ja zum Murstrom!

Markus Pichler
Geschäftsführer von Special Olympics

Florian Weitzer

Warum empfinden Sie den Bau des Murkraftwerks als wichtig? "Durch den Bau der Murkraftwerke entsteht ein Mehrwert für die Grazer Bevölkerung. Positiv finde ich die natürliche Stromerzeugung aber auch die Anhebung des Murpegels. Mit einer zusätzlichen Belebung der Uferlandschaft würde das die Mur als Erholungsgebiet aufwerten.

Florian Weitzer
Hotelier

Christian Schedlbauer

Wir alle wollen "sauberen" Strom beziehen und keinen schmutzigen Atom- oder Kohlestrom. Strom aus Wasserkraft ist in meinen Augen die sauberste und aus ökonomischer Sichtwirtschaftlichste und nachhaltigste Form der Energiegewinnung. Wenn bei einem Projekt wie dem Murkraftwerk Graz seitens des Errichters bzw. Betreibers alle nur erdenklichen Maßnahmen zum Schutz der Umwelt, insbesondere der Tier- und Pflanzwelt getroffen werden, so verstehe ich nicht warum es dann noch immer selbsternannte Besserwisser gegen dieses Projekt gibt. Der Strom kommt halt noch immer aus der Steckdose, oder?

Mag. Christian Schedlbauer
MSc, Geschäftsführer, CAS Immobilien

Klaus Weikhard

Warum empfinden Sie den Bau des Murkraftwerks als wichtig? "Die Mur, im Herzen von Graz, nimmt einen bedeutenden Teil des Stadtbildes ein. Ihre Pflege, aber auch ihre Nutzung, sind von großer Wichtigkeit für die Zukunft der Stadt. Das Murkraftwerk wird ein entscheidender ökonomischer und ökologischer Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit und Versorgungssicherheit sein.

Klaus Weikhard
Juwelier

Gerald Schwarz

Was sind Ihrer Meinung nach die Vorteile des Murkraftwerkes? "Neben dem Nutzen der erneuerbaren Energiegewinnung sehe ich vor allem die Aufwertung des Naherholungsraums Mur als historische Chance für ein neues Stadtbild. Das Kraftwerk bietet die Möglichkeit, den Fluss für die Bevölkerung zu erschließen, und zwar unter Erhaltung der vorhandenen Murpromenade bei stark verminderter Fließgeschwindigkeit.

Gerald Schwarz
Geschäftsführer Landhauskeller und Aiola

Ewald Resch

Naherholungsgebiet für Jung und Alt! "Ich halte den Bau des Murkraftwerks für eine Bereicherung der Lebensqualität für alle Grazerinnen und Grazer! Die Mur rückt zurück ins Stadtbild und wird zu einem leicht zugänglichem, zum Großteil sogar barrierefreiem, Naherholungsgebiet für Jung und Alt. Zusätzlich können fast 20.000 Haushalte mit CO2-freiem Strom versorgt werden - ein Investment in die Zukunft der Stadt Graz!

Ewald Resch
Obmann des Seniorenvereins 'Aktiver Lebensabend'

Hans Rinner

Es sollte oberste Priorität haben, unabhängig von Energieimporten zu werden. Eine sehr wirtschaftliche und dabei eine der saubersten und umweltfreundlichsten Varianten ist in der Steiermark mit Sicherheit die Energiegewinnung aus Wasserkraft. Sonnenstrom und Windkraft allein werden wohl nie reichen, um unseren Energiebedarf zu decken. Atomstrom ist für mich ein absolutes ,NO- GO'. Darum bin ich für das Mur-Kraftwerk Graz. Außerdem sehe ich die Vorteile auch aus sportlicher Sicht und finde es wichtig, dass im Zuge des Projekts auch der Erholungs- und Freizeitraum in den Bezirken Liebenau und Puntigam aufgewertet wird.

Hans Rinner
Unternehmer und Präsident der österreichischer Fußball-Bundesliga

Dennis Skringer

Durch den Bau des Murkraftwerks ergeben sich neue Chancen für die Tierwelt. Durch die Aufforstung von Bäumen und die Neugestaltung rund um die Mur, werden einerseits neue Rückzugsorten für Tiere geschaffen und andererseits hat man nun die Möglichkeit diese in freier Wildbahn besser zu beobachten. Daher freue ich mich sehr auf die Integration der Mur in das Grazer Stadtbild und auf neue Möglichkeiten, die sich dadurch bieten.

Dennis Skringer
Forstadjunkt

Claudia Rossbacher

Die Stadt Graz wächst kontinuierlich und wird laut Prognosen der Landesstatistik Steiermark auch weiterhin starke Einwohnerzuwächse zu verzeichnen haben. 2030 soll bereits über ein Viertel der Steirer in der Landeshauptstadt leben. Dass damit auch der Energiebedarf steigt, liegt auf der Hand. Umso wichtiger ist es, eigenen sauberen Strom zu erzeugen, um in Zukunft möglichst unabhängig von Stromimporten zu sein. Dass mit dem Murkraftwerk Graz neuer Lebensraum und ein attraktives Erholungsgebiet für die Grazerinnen und Grazer hinzugewonnen werden, indem der Fluss stärker in die Stadt eingebunden wird, betrachte ich als Bereicherung für die Lebensqualität.

Claudia Rossbacher
Autorin

Karl Albrecht Kubinzky

Die Errichtung des Murkraftwerkes ist ein bedeutender und wichtiger Schritt für unsere Stadt. Graz wächst ständig und bietet seinen EinwohnerInnen trotzdem viel Lebensqualität. Daher ist eine sichere und vor allem saubere Energiegewinnung aus Wasser besonders wichtig um diese Lebensqualität zu erhalten und den steigenden Bedarf an Energie zu decken. Zusätzlich werden durch ein Murkraftwerk neue Naherholungsgebiete entlang unseres Flusses entstehen, die unserer Bevölkerung viel bieten werden. Aus diesen Gründen ist für mich die Errichtung des Murkraftwerks der richtige Weg und eine Investition in die Zukunft unserer Stadt, von der noch einige Generationen profitieren werden.

Prof. Dr. Karl Albrecht Kubinzky
Grazer Lokalhistoriker

Johann Eder

Warum empfinden Sie den Bau des Murkraftwerks als wichtig? "Das Projekt Murkraftwerk Graz bietet die einmalige Chance in unserer Landeshauptstadt einen neuen natur- und wassernahen Erholungsraum zu schaffen. Auch die Natur kommt dabei nicht zu kurz und viele Beispiele wie etwa Marburg, Salzburg und Linz beweisen, dass Flora und Fauna durch Kraftwerke keine Verschlechterung erfahren und oftmals sogar verbesserte Grundvoraussetzungen vorfinden. In Zeiten steigender Energieverbrauchszahlen müssen wir vorausschauend handeln und auf saubere Formen der Energiegewinnung setzen. Wer gegen das Murkraftwerk Graz ist, ist auch gegen erneuerbare Energie und damit für ausländischen Atomstrom.

Dr. Johann Eder
ehemals Umweltschutzkoordinator der Stadt Graz

Bernd Vollmann

Ich halte den Bau des Murkraftwerks für eine Bereicherung der Lebensqualität entlang der Lebensader unserer Stadt, der Mur! Neben den Vorteilen, die dieses Projekt als Naherholungsgebiet mit sich bringt, sind es vor allem die CO2-Einsparungen von direkt im Ballungsgebiet erzeugtem sauberen Strom. Ebenso kann ein weiterer wichtiger Schritt zur autarken Energieversorgung der Region gesetzt werden. Und was mir als eingefleischten "Graz99ers" natürlich besonders freut: Insgesamt 99 Öko-Maßnahmen sorgen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur, damit auch während der Bauarbeiten und später in der Betriebsphase die Tier- und Pflanzenwelt nicht zu kurz kommt.

Bernd Vollmann
Geschäftsführer Graz99ers

Mario Lindner

Erneuerbare Energien spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, die Klimaziele von Paris zu erreichen. Mit dem geplanten Wasserkraftwerk in Graz können nicht nur 20.000 Haushalte mit grüner, nachhaltiger Energie versorgt werden - es werden auch 1.800 Arbeitsplätze in regionalen Unternehmen gesichert. Wir stärken dadurch unsere heimische Wirtschaft und schaffen entlang der Mur neuen Raum für Familien, Radfahrer und Wassersportbegeisterte. Aus all diesen Gründen ist das Murkraftwerk für mich ein echtes Zukunftsprojekt.

Mario Lindner
Bundesratspräsident

Josef Muchitsch

Wie stehen Sie als oberster Vertreter der Mitarbeiter in der österreichischen Bauwirtschaft zum bevorstehenden Bau eines Wasserkraftwerks in der steirischen Landeshauptstadt? "Das Murkraftwerk Graz sichert während der zweijährigen Bauphase über 1800 Arbeitsplätze, vor allem in der heimischen Bauwirtschaft. Mehr als 90 Prozent aller Aufträge des Projektes gehen an regionale Unternehmen, das ist ein enorm wichtiger Impuls für die Job-Situation in der Steiermark. Dass wir damit eine neue Quelle für erneuerbare Energie erschließen können, ist enorm wichtig. Jeder in diesem Land fordert landauf, landab grünen Öko-Strom, um den CO2-Ausstoß zu verringern und das Klima zu verbessern. Wenn ein Projekt dann nach jahrelangen Umwelt-Prüfungen endlich umsetzungsreif ist, muss man es auch aus ganzer Kraft unterstützen. Denn Blockierer und Aktionisten, die ständig sagen: "Grüne Energie Ja, aber nicht hier", die bringen uns nicht weiter.

Josef Muchitsch
Abgeordneter zum Nationalrat

Christian Gratzei

Naherholungsgebiet - neuer Freizeitraum! "Ich als Fußballer finde, dass die Aufwertung des Murufers als Naherholungsgebiet für jeden Grazer und Grazerin ein Mehrwert ist. Spaziergänger und Radfahrer finden neue Freizeitmöglichkeiten und ein attraktives Ambiente zum Erholen. Positiv finde ich auch die natürliche Stromerzeugung - grüner Strom gegen den Feinstaub in Graz.

Christian Gratzei
Tormann - SK Sturm Graz

Wolfgang Nusshold

Mehrere Gründe machen das Murkraftwerk für mich attraktiv. "Österreich steht schon immer für grünen Strom aus Wasserkraft. Diese Erfahrung sollte weiterhin verwertet werden, um einen Beitrag zu Klimazielen und grüner Umwelt zu leisten. Der zweite Faktor sind drohende Netzausfälle aufgrund des stark schwankenden Energiebedarfs. Gerade die regionale Versorgung sichert uns gegen diese internationalen Risiken ab und sollte weiter ausgebaut werden. Und das Beste kommt zum Schluß: Jede Stadt wünscht sich doch eine Art "Stadt-Strand" am Wasser. Direkt im Süden von Graz - rasch erreichbar mit dem Fahrrad - wird hier ein wunderschönes Naherholungsgebiet entstehen, das Urlaubsflair vermittelt und eine große Aufwertung für die Bewohner von Graz sein wird. Ein Sunset-Coctail am Wasser - am Stadtrand von Graz - das klingt doch herrlich!

Wolfgang Nusshold
Geschäftsführer Club Kottulinsky, Styria Center

Waltraud Hutter

Noch vor rund 40 Jahren war die Mur im Grazer Raum eher ein schmutziger Kanal als ein schöner Fluss. Mit den Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität und durch den Bau der Murpromenade wurden schließlich notwendige erste Schritte gesetzt, die Mur positiv in die Stadt zu integrieren. Der Impuls, der allerdings durch das Murkraftwerk gegeben wird, wird sicher noch viel mehr spannende Projekte rund um "unsere Mur" möglich machen. Ich freu mich schon jetzt sehr darauf miterleben zu können, wie die Grazerinnen und Grazer, vor allem aber auch Touristen aus dem In- und Ausland, dann endlich auch von der Mur als Ort zum Wohlfühlen profitieren.

Waltraud Hutter
Projektmanagement Genuss Hauptstadt Graz

Horst Schachner

Drei Gründe für das Murkraftwerk: Warum empfinden Sie den Bau des Murkraftwerks als wichtig? "Der ÖGB Steiermark unterstützt die Errichtung eines Murkraftwerkes im Süden von Graz. Erstens schafft der Bau viele Arbeitsplätze am Bau und bei den Zulieferern und in weiterer Folge dann beim Betrieb des Kraftwerkes. Außerdem ist Wasserkraft eine Form erneuerbarer Energie, der gerade auch im Sinne von CO2-Einsparung der Vorzug zu geben ist. Drittens machen wir unsere steirische Energieversorgung durch die Nutzung unserer heimischen Ressourcen unabhängiger.

Horst Schachner
ÖGB Vorsitzender Steiermark
Komitee Sozialpartner

Jacob Zurl

Das Murkraftwerk ist sinnvoller Blick in die Zukunft. Zum einen wird es Unmengen Energie erzeugen und zum anderen wird es den Bürgern der Stadt die Möglichkeit geben das Murufer besser zu nutzen. Gerade wenn ich an die prognostizierten 225.000 kWh/ Tag denke, wird mir klar wie wichtig diese Umsetzung ist. Mit dieser Energie könnte ich theoretisch 842mal um Welt radeln - kein Scherz.

Jacob Zurl
Extrem-Radsportler

Sepp Schmalhardt

Ich bin gegen den Import von Atomstrom. Deshalb trete ich aus Überzeugung für das geplante Murkraftwerk Graz ein. Energie aus Wasser zu gewinnen ist sauber und die beste Lösung für unsere Umwelt. Wenn wir Grazer schon die Möglichkeit haben, Öko-Strom direkt vor unserer Haustüre zu produzieren, dann sollten wir sie auch nützen. Das Projekt Murkraftwerk Puntigam wird von mehr als 30 renommierten Experten und Gutachtern positiv beurteilt. Der Lebensraum für Fische, Pflanzen und Anrainer wird aufgewertet. Wer heute einen Ausflug zum Wasserkraftwerk Fisching macht, der sieht das bestätigt. Und Graz hat die Chance, die Mur für eine mutige Stadtentwicklung zu nützen. Wenn wir mit dem Projekt 20.000 Haushalte mit Ökostrom versorgen können und gleichzeitig mehr als 1800 Arbeitsplätze sichern, dann müssen wir uns für das Murkraftwerk Graz stark machen.

Sepp Schmalhardt
Clubobmann KPÖ ad, ehemaliger MA und Aufsichtsrat der Grazer Stadtwerke AG Gemeinderat

Georg Knill

Die Nutzung von erneuerbaren Energien gewinnt zunehmend an Bedeutung für einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen unseres Landes. Die Industriellenvereinigung Steiermark befürwortet daher den Ausbau der regionalen Wasserkraft. Mit dem Murkraftwerk Graz können 60.000 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden und rund 90% der Aufträge wandern direkt in die heimische Wirtschaft. Damit ist das Projekt ein wichtiger Schritt in Richtung CO2 armer, regionaler Energieerzeugung - insbesondere für die steirische Industrie.

Georg Knill
Präsident der Industriellenvereinigung Steiermark
Komitee Sozialpartner

Bernd Haintz

Das Grazer Murkraftwerk bietet die große Chance, neben der Stromgewinnung durch umweltfreundliche und CO2-neutrale Wasserkraft der Bevölkerung nach mehr als 100 Jahren den Lebensraum Mur zurückzugeben. Damit rückt der Fluss wieder in das Blickfeld der Grazerinnen und Grazer und durch eine sanfte Erweiterung der Uferbereiche kann ein völlig neues Lebensgefühl in dieser Stadt geboten werden.

Bernd Haintz
Landesinnungsgeschäftsführer - Bauhandwerk

Josef Herk

Aus Sicht der Wirtschaft gibt es volle Rückendeckung für das geplante Murkraftwerk. Schließlich kommen 90 Prozent dieser 80-Millionen-Euro-Investition regionalen Betrieben zu Gute. Ein Investitionsschub, der Arbeitsplätze und damit Wohlstand im Land sichert und darüber hinaus die Steiermark mit sauberer, nachhaltiger Energie versorgt.

Ing. Josef Herk
Präsident der Wirtschaftskammer Steiermark
Komitee Sozialpartner

Josef Pesserl

Wenn wir es mit der Reduktion des Treibhausgases CO2 und mit der Erreichung der Klimaziele ernst meinen, führt kein Weg am Ausbau erneuerbarer Energie vorbei. Das Murkraftwerk Puntigam ist ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der Klimaziele. 20.000 Haushalte können mit sauberer Energie versorgt werden. Durch den gleichzeitigen Ausbau des Speicherkanals zur Entlastung der Mur von Schmutzwasser ist der Bau des Murkraftwerkes Puntigam eine Win-win-Situation. Darüber hinaus sichert der Ausbau erneuerbarer Energie Arbeitsplätze, wenn auf die regionale Wertschöpfung geachtet wird. Nicht zuletzt wird für die Grazerinnen und Grazer mit dem Projekt ein "Lebensraum Mur" geschaffen. Aus all diesen Gründen unterstützt die Arbeiterkammer den Bau dieses Kraftwerkes.

Josef Pesserl
Präsident der Arbeiterkammer Steiermark
30.09.2016, Komitee Sozialpartner

Patrick Ernst und Robert Sterzing

Das Murkraftwerk bewirkt durch das Anstauen eine Veränderung des Flusses in der Innenstadt und eröffnet dadurch neue städtebauliche Möglichkeiten. Die, im Vergleich zu anderen Städten, geringe Nutzung des Flusses als Naherholungsgebiet, könnte damit intensiviert werden.

Patrick Ernst und Robert Sterzing
Architekturabsolventen

Thomas Krenn

Wie man bei vergleichbaren Projekten (Gössendorf-Kalsdorf) sieht, kann sich ein Wasserkraftwerk sogar positiv auf die fischökologische Situation auswirken. Der Fischbestand der Mur wird im betroffenen Bereich vielgestaltiger werden und sogar Arten, die vor der Regulierung anzutreffen waren, werden sich wieder ansiedeln. Die als Angelobjekt interessanten Arten äsche, Bachforelle und Huchen werden ja- wie es seit den 80ern schon der Fall ist - weiterhin nachbesetzt werden. Ich bin überzeugt, dass auch nach Bau des Murkraftwerks Graz der gute ökologische Zustand in diesem Gewässerabschnitt erhalten bleibt.

Thomas Krenn
Fischer

Karl-Hans Polzhofer

Viel wurde geredet über die Klimaziele von Paris. Was dort von wem vereinbart wurde, weiß keiner so genau. Aber ich weiß, dass wir in Österreich die Chance haben, voll auf die Wasserkraft und somit auf erneuerbare Energiequellen zu setzen. Meine Familie wohnt in Graz und deshalb habe auch ich mir Gedanken über das Murkraftwerk gemacht. Zweifelsfrei bedeutet jede Form der Energieerzeugung einen gewissen Eingriff in bestehende Umweltsysteme. Aber ich bin sicher, dass die Verantwortlichen nach langjährigen Umweltverträglichkeitsverfahren und Planungen keinen Blödsinn machen. Jeder einzelne der Damen und Herren hat schließlich auch Kinder und denkt an die Zukunft!! Mir persönlich gefällt der Gedanke, dass die Mur schon bald ein paar Meter höher und ruhiger fließt. Dadurch wird sie in der ganzen Stadt "spürbarer". Die schönsten Metropolen der Welt liegen am Wasser. Soweit ich die Visualisierungen gesehen habe, entstehen hier wunderschöne Naherholungsgebiete mit Uferpromenaden, die der Wirtschaft und der Seele der Grazer gut tun werden. Einen verantwortungsvolleren Umgang mit der Umwelt kann man nicht finden, daher ist das Projekt ein toller Schritt in eine grüne Energie-Zukunft!

Honorarkonsul KR Karl-Hans Polzhofer
KAPO/Neue Wiener Werkstätte

Markus Lientscher

Die Nutzung von Energie stellt für jeden von uns eine Selbstverständlichkeit dar. Umso wichtiger ist es, die benötigte Energie mit größtmöglicher ökologischer Sorgfalt zu gewinnen oder selbst zu produzieren. Mit dem Murkraftwerk Graz bietet sich diese einzigartige Chance und als positiver Nebeneffekt wird ein Naherholungsgebiet für die Bevölkerung geschaffen und damit eine Aufwertung des städtischen Lebensraums erreicht.

Markus Lientscher
Organisator des steirischen Festivals Aufsteirern